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Die Wolfswarte bei Altenau

Der zweithöchste Berg Niedersachsens und der dritthöchste des Harzes heißt Bruchberg und liegt bei Altenau im Nationalpark Harz. Der Bruchberg liegt 927m ü. NN und ist eigentlich mehr ein Hochplateau als ein Berg, denn er hat eigentliche keinen Gipfel. Aber er hat eine außergewöhnliche Gesteinsformation, Wolfswarte genannt, die auf einer Höhe von 919 m ü. NN liegt und aus Quarzit besteht.

Die Wolfswarte erreicht man über zahlreiche Wanderwege, die alle gut ausgeschildert sind. Zu empfehlen ist eine Wanderung mit Ausgangspunkt Altenau. Aber Vorsicht, es ist eine halbtags Wanderung. Der Wanderer bekommt auf dieser Strecke aber auch einiges zu sehen. So liegen einige Kulturdenkmale des Oberharzer Wasserregals an der Strecke.

Einen Wasserfall gibt es zu sehen und rund um die Wolfswarte liegen Hochmoore mit vielen seltenen und geschützten Pflanzen. Und das Ziel der Wanderung, die Wolfswarte, bietet einen weiten und grandiosen Ausblick über die Harztäler. Eine Wanderung die lohnt, aber auch etwas Kondition erfordert. Da die Wolfswarte im Nationalpark Harz liegt, ist das Wegegebot bitte zu beachten.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Bruchberg
Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2011

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Der Harz - Faszination Natur von Bernd Sternal

 

Wir treten für den Schutz von Eisbären, Tigern, Löwen und anderen Raubtieren ein, den Wolf in Deutschland lehnen wir jedoch zum Großteil ab und auch der teilweise wieder angesiedelte Luchs ist vielen suspekt. Wir schützen Tiere und Pflanzen, wobei der Schwerpunkt auf niedlichen und ungefährlichen Tieren liegt, bei Pflanzen müssen diese möglichst ansehnlich sein, hübsch blühen oder wohlschmecken. Borkenkäfer, Fliegen, Wespen, Weg- und Gartenameisen, Motten, Asseln und vieles mehr haben hingegen keine Lobby, dennoch sind sie alle Bestandteile unserer Natur.
Wir unterscheiden in Neobiota und einheimischer Flora und Fauna. Unter ersterem versteht man Arten von Tieren und Pflanzen, die erst nach dem 15. Jahrhundert hier eingeführt oder eingewandert sind. Dazu zählen beispielsweise bei den Tieren: Waschbären, Marderhunde, Nerze, Nutrias, Mufflon oder Streifenhörnchen. Bei den Pflanzen ist der Riesenbärenklau derzeit in aller Munde, es gibt jedoch weitere unzählige Arten. In Deutschland kommen mindestens 1.100 gebietsfremde Tierarten vor. Davon gelten allerdings nur etwa 260 Arten als etabliert, darunter 30 Wirbeltierarten.
Übrigens: Auch die Kartoffel, die Tomate, der Paprika und die Gurke sind Neophyten, also nicht heimische Arten.
Wir beginnen dann Arten in nützliche und schädliche zu unterscheiden. Dabei nehmen wir wenig Rücksicht auf die Rolle der jeweiligen Art in den Ökosystemen, oftmals kennen wir diese auch gar nicht. Wir führen Tiere und Pflanzen aus der ganzen Welt ein und sind dann verwundert, wenn die eine oder andere Art außer Kontrolle des Menschen gerät und sich unkontrolliert vermehrt. Den Rest, in Bezug auf neobiotische Pflanzen, Tiere und Pilze, erledigt die Globalisierung.
Auch unsere Landschaft verändern wir fortwährend. Was durch geologische Prozesse in vielen Millionen Jahren entstanden ist, weckt seit einigen Jahrhunderten das zunehmende Interesse des Menschen. Wir betreiben Bergbau - unterirdisch und in Tagebauten -, wir fördern Erdöl und Erdgas aus den Tiefen unseres Planeten, wir bauen Sand, Kies, Kalk, allerlei Gestein und vieles mehr ab.
Zwar versuchen wir mittlerweile den Abbau fossiler Brennstoffe zu begrenzen und einen Ausstieg vorzubereiten, jedoch ist die Bauindustrie unersättlich. Unsere Städte, Dörfer, Verkehrswege und Firmenanlagen fordern ihren Tribut. Jedoch muss der Großteil der Welt erst noch Straßen und feste Gebäude erbauen. Wollen wir das diesen Menschen versagen?

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