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Die Talsperre Wendefurth

Sie ist die letzte im System der Bodetalsperren, die Talsperre Wendefurth. Dementsprechend ist sie auch die am tiefsten gelegene. Unterhalb der Rappbodetalsperre, im tief eingeschnittenen Bodetal, liegt sie und schützt auch den unter ihr gelegenen kleinen Ort Wendefurth. Der hat seinen Namen nicht von ungefähr! Heute führt die B81 mit Steigungen zwischen 12 – 15 % den Berg hinauf und über die Bode. Das war nicht immer so, in früheren Zeiten führten die Handelswege dort in einer Furt über die Bode. Die hatte aber oftmals eine solch starke Wasserführung, dass an der Furt eine Umkehr die einzige Lösung war - die Wende an der Furt.

Trotzdem wird die Frage aufkommen, warum unterhalb der riesigen Rappbodetalsperre noch eine Staumauer das Bodetal verengen und verschließen muss. Aber die 43 Meter hohe Staumauer hat ihren Sinn! Die Bode (Kalte und Warme) umfließt die Rappbodetalsperre und hat in sich auch noch zahlreiche andere Zuflüsse vereint. Bei gewissen Witterungsbedingungen kann soviel Wasser in die Rappbodetalsperre fließen, das diese überläuft. Daher war eine weitere Sicherung unbedingt notwendig.

Die Wendefurther Talsperre ist als Hochwasserschutz sowie Wasserwirtschaftsanlage angelegt. Sie dient als Speicherbecken für das Pumpspeicherkraftwerk der Rappbodetalsperre. Da der Wendefurthstausee als einziger der Ostharzstauseen nicht für die Trinkwasserversorgung genutzt wird, war er von Anfang an dem Wassersport zur Verfügung gestellt worden. Heute ist der Stausee beliebter Badesee, es können verschiedene Ruderboote und Wassertreter ausgeliehen werden und für kleine Gruppen gibt es „Wikingerboote“, die von vier Personen zu rudern sind. Der See ist ein Eldorado für Angler, aber auch Fischzucht wird dort seit langem erfolgreich betrieben.

Das Bauwerk wurde in den Jahren 1957-1966 erbaut. Die Gewichtsstaumauer mit einem Bauwerksvolumen von 115.000 qm ist eine beeindruckende Ingenieurleistung. Die Staumauer besteht aus 16 Betonsegmenten, deren Fugen zur Wasserseite hin sorgfältig mit Kupferblechen, Teer und Hanf abgedichtet sind. Die Segmente mit ihren Fugen müssen sein, denn ein solch gewaltiges Betonbauwerk benötigt Platz um sich zu dehnen und zu bewegen. Diese Bewegungen werden mit Messinstrumenten im Innern des Bauwerks ständig überwacht.

Zu erwähnen sind in diesem Stauwerk auch die gewaltigen zwei Grundablässe mit einem Durchmesser von je zwei Metern. Diese gewaltigen Rohre werden mit ebenfalls gewaltigen, 60 Tonnen schweren, Ringkolbenschiebern geöffnet und geschlossen. Bis zu 75 qm Wasser kann jeder der beiden Ablässe pro Sekunde abgeben. Die Staumauer ist 230 Meter lang, drei Meter breit und von Besuchern voll begehbar. Es finden Führungen an der Talsperre Wendefurth statt, Informationen dazu finden sie auf der Homepage der Talsperren >>> http://www.talsperren-lsa.de.

Auch für Wanderer ist die Talsperre Wendefurth ein interessantes Ziel, gibt es dort doch einen der beliebten Stempelstellen für die Harzer Wandernadel. Ein besonderes actionreiches Erlebnis bietet Harzdrenalin an der Wendefurter Talsperre - Wallrunning und Megazipline >>> weiter hier

Weitere Informationen: Überleitungssperre Königshütte, Hasselvorsperre, Rappbodevorsperre, Geschichte des Bodetalsperrensystems
Luftbild 1 der Wendefurther Talsperre: http://www.talsperren-lsa.de/luft_3.htm
Luftbild 2 der Wendefurther Talsperre: http://www.talsperren-lsa.de/luft_2.htm
Luftbild Speicherbecken für das Pumpspeicherkraftwerk: http://www.talsperren-lsa.de/luft_4.htm
Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2011

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