Ausflugsziele Startseite

 
Rubriken:
> Action & Freizeit
> Ausgewählte Ferien- 
   Wohnungen/Häuser

> Ausgewählte
   Hotels & Pensionen

> Baden im Harz
> Burgen & Schlösser
> Dome, Kirchen & Klöster
> Familie & Kinder
> Garten- & Parkanlagen
> Geschichte
> Harzer Persönlichkeiten
> Harzer Traditionen &
   Handwerk

> Hofläden &
   Direktvermarkter

> Höhlen & Bergwerke
> Kultur
> Motorradtouren
> Mühlen im Harz
> Museen
> Natur & Nationalpark
> Pilze, Flora & Fauna
> Reiten & Kutschfahrten
> Schlemmen
> Seen & Talsperren
> Tiere & Tiergärten
> Traumhochzeit im Harz
> Türme & Warten
> Wandern & Radeln
> Wellness & Gesundheit
> Wissenswertes

> Harz-Hotels online 
   Buchen mit Booking >>>

> Fewo online Buchen
  
mit Booking >>>

> Suchmaschine

> Harzorte mit Gastgebern
> Fotos vom Harz
> Webcam's vom Harz

> Aktuelles aus dem Harz

 

 
 
 

 

Durch den Klostergrund

Es ist ein Weg der deutschen Kaiser und Könige. Und es kann durchaus angenommen werden, dass unsere Vorfahren in der Steinzeit auch schon diesen Weg nutzten, um aus dem Harzvorland in die Höhlen zu gelangen. Es ist der Weg vom Kloster Michaelstein nach Rübeland. Dieser ca. 12 km lange Weg kann durchaus in beide Richtungen gewandert werden, wobei man dann einschätzen sollte, ob man lieber bergauf oder bergab wandert.

Wir wählen heute als Ausgangspunkt den Parkplatz des Klosters in Michaelstein, einem Ortsteil der Stadt Blankenburg. Von dort aus führt der Weg in Richtung Gebirge. Rechts liegen die letzten Häuser des Ortsteils Michaelstein, links die Mauern des Klosters. Es ist der Klostergrund den wir jetzt durchschreiten. Ein geschichtsträchtiges Gebiet, in dem es bereits im frühen Mittelalter Obstgärten geben haben soll. Rechter Hand verläuft der Goldbach, der zu zahlreichen kleinen Klosterteichen aufgestaut ist.

Nach etwa 5 km wird der „Volkmarskeller“ erreicht. Das ist eine Karsthöhle, die schon in vorgeschichtlicher Zeit von den Menschen genutzt wurde. Später, Mitte des 9.Jahrhunderts soll dort die ehrwürdige Klausnerin Liutbirg gelebt haben und dieser Standort ist auch als Ursprung des Klosters Michaelstein anzusehen. Weiter geht es zum Eggeröder Bunnen, einer Waldsiedlung an der Quelle des Goldbaches. Vorher kommen wir noch an dem Mundloch eines alten Eisenerzstollens vorbei. Die Siedlung Eggeröder Brunnen, die auch Jasperode genannt wird, ist die wohl älteste noch bewohnte Siedlung der Harzhochfläche. Auf der dortigen Wegekreuzung folgen wir der Ausschilderung mit dem blauen Punkt Richtung Rübeland.

Der Weg führt jetzt etwa 3 km über die Harzhochfläche. Zum Teil führt der Weg durch Wiesenlandschaften, die einen weiten Blick bis zum Brockenmassiv erlauben. Nachdem wir die Hochfläche hinter uns gelassen haben, führt der weg hinab ins Bodetal, nach Rübeland. Wir erreichen das erste Haus, von dem ein Fußweg links über einige Stufen direkt in die Ortsmitte führt. Nach einer Stärkung in einem der zahlreichen gastronomischen Einrichtungen von Rübeland, geht es entweder die 12 km per Pedes zurück oder aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Blankenburg. Ein wahrer Königsweg, der auch sie begeistern wird.

Weitere Informationen: Kloster Michaelstein Blankenburg

>>> Gastgeber in Rübeland

zurück

Copyright der Fotos & Text Bernd Sternal 2009