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Ist Deutschland ein regelmäßiges Ziel
von Cyberangriffen?

 

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Unsplash


Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) analysiert jährlich, wie es um das Risiko für Cyber-Gefahren in Deutschland steht. Der letzte Bericht von 2023 hat gezeigt, dass die Bedrohungen erneut zugenommen haben. Über 800 Cyberangriffe hat es auf Unternehmen und Institutionen gegeben, wobei aufgefallen ist, dass die meisten davon aus dem Ausland erfolgten.  

Kurz beantwortet lässt sich die Frage, ob Deutschland ein regelmäßiges Ziel von Cyberangriffen ist, also mit Ja beantworten, doch dieser Artikel geht ein wenig mehr ins Detail.

 

Das Ausmaß von Cyberangriffen in Deutschland

Das BSI hat beobachtet, dass es keinesfalls nur die großen Konzerne sind, auf die es die Cyberkriminellen abgesehen haben. Kleinere Unternehmen und Institutionen sowie Kommunen werden ebenfalls zum Ziel von Internetangriffen. Ein besonders großer Schaden entsteht durch Ransomware. Das bedeutet, dass es den Hackern gelingt, ein Schadprogramm auf die Zielgeräte zu übertragen, durch das die Daten und möglicherweise der gesamte Computer gesperrt werden. In den meisten Fällen wird Lösegeld gefordert, um die Daten wieder freizugeben.  

Solche Cyberangriffe auf Kommunalverwaltungen haben auch einen Einfluss auf die Bevölkerung. So kann es vorkommen, dass  

     gewisse Dienstleistungen für einen unvorhersehbaren Zeitraum nicht mehr zur Verfügung stehen oder

     persönliche Daten missbraucht werden.

Natürlich kann der einzelne Bürger auch ein direktes Ziel von Cyberangriffen werden. Hier geht es den Kriminellen meist in erster Linie um Identitätsdiebstahl. Um dieses Risiko zu verringern, empfiehlt sich die Verwendung eines VPN von einem seriösen Anbieter wie Surfshark. Damit wird jeder Datenverkehr im Internet verschlüsselt, sodass Hacker nicht einfach auf sensible Daten zugreifen können. Auch wird die IP-Adresse verschleiert, was zusätzlichen Schutz und Privatsphäre bietet.

 

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Freepik
 

Bei Cyberkriminellen handelt es sich heutzutage nicht etwa um clevere Einzelpersonen, die es auf staatliche Institutionen abgesehen haben. Es haben sich ganze Netzwerke entwickelt, die professionell zusammenarbeiten, um möglichst effizient zu sein. Tatsächlich werden sogar Dienstleistungen zur Begehung solcher Internetstraftaten angeboten – dies läuft unter dem Begriff “Cybercrime as a Service”.  

Hinzu kommt natürlich, dass immer ausgefeiltere Strategien angewandt werden, die immer aktualisierte Schutzmaßnahmen erfordern – und genau hier ist ein Problem zu erkennen. Wie das BSI feststellen musste, gibt es zu viele Schwachstellen in Softwareprogrammen. Rund 70 Schwachstellen werden täglich registriert, womit es 2000 mehr sind als im Vorjahr.

Wie sieht die Zukunft aus?

Eine große Chance, die für die Verbesserung der Internetsicherheit sorgen kann, liegt in Künstlicher Intelligenz. KI-Tools können eingesetzt werden, um Anomalien zu erkennen. Dies kann zum Beispiel ein versuchter Zugriff auf das Netzwerk sein. Zudem kann KI innerhalb kürzester Zeit riesige Datenmengen analysieren und zusammenfassen, was helfen kann, Schwachstellen ausfindig zu machen und zu optimieren.

 

Auf der anderen Seite kann KI natürlich nicht nur für Schutzmaßnahmen genutzt werden, auch Cyberkriminelle können sich an den frei zugänglichen Tools bedienen. So kann KI beispielsweise

 

     in Echtzeit täuschend echte Websites generieren, auf der Nutzer aufgefordert werden, ihre Daten einzugeben;

     die Effektivität von Phishing-Mails erhöht werden.

Fazit

Es lässt sich nicht schönreden, dass Deutschland ein Ziel von Cyberangriffen ist. Zudem scheint die Zahl der Vorfälle zunehmend anzusteigen. Sowohl kleine als auch große Unternehmen und Institute sowie Einzelpersonen sind betroffen. Während die Schutzmaßnahmen immer ausgefeilter werden, stehen die Cyberkriminellen keinesfalls still und optimieren ihre Möglichkeiten ebenfalls. Es scheint ein ständiger Wettlauf zu sein.

 

Foto: https://unsplash.com/de/fotos/digitale-codenummer-abstrakter-hintergrund-stellen-codierungstechnologie-und-programmiersprachen-dar-KDMsC1xglWs

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