Über längere Zeit galt die Urlaubsregion Harz als angestaubt und
nicht mehr zeitgemäß. Dieses Image legt er nun zunehmend ab und
das in allen Regionen, so auch im Oberharz, in Hahnenklee. Viel
wurde in den letzten Jahren getan und investiert um zu einem
modernen Image zu kommen.
Schöne Landschaften und unbelassene Natur allein reichen schon
lange nicht mehr, um Urlauber – besonders auch jüngere –
anzulocken. Zeitgemäße und qualitative Gastronomie und
Gastgewerbe sind dabei eine Selbstverständlichkeit. Zudem spielt
jedoch das Angebot an hochwertigen Freizeitangeboten eine
entscheidende Rolle.
Am 726 m hohen Bocksberg bei
Hahnenklee-Bockswiese wurde um 1928 begonnen diesen
touristisch zu erschließen. Schrittweise wurde der Bocksberg für
den Wintersport ausgebaut, es entstanden Bob- und Rodelbahnen,
Abfahrtshänge und als Transportmittel Seilbahnen.
In den 1970er Jahren kamen ein Aussichtsturm sowie ein
Bergrestaurant hinzu. Zum 1. Juni 2011 wurde die bisher durch
die Stadt Goslar betriebene Seilbahn privatisiert und von der
Erlebnisbocksberg Hahnenklee GmbH & Co. KG mit Sitz in Goslar
übernommen. Der Name „Erlebnisbocksberg“ wurde zum Konzept. Die
Seilbahn wurde modernisiert und zusätzlich ein Sessellift
errichtet. Die Strecke von 946 Metern wird mit 95 Sesseln
(jeweils mit vier Sitzplätzen) betrieben und kann insgesamt
1.900 Personen pro Stunde befördern.
Schritt für Schritt wurde aus einer Wintersportdestination eine
Ganzjahresdestination. Im Winter befördert die Seilbahn die
Skifahrer und Rodler, im Sommer können Biker in speziellen
Fahrkörben Ihres Mountainbikes mit auf den Gipfel befördern. Im
Winter führen Ski- und Rodelpisten hinab ins Tal, im Sommer sind
es Downhill-Strecken. Außer der Seilbahn und dem Sessellift gibt
es zwei Schlepplifte, ein Förderband („Zauberteppich“) und einen
Kinderlift.
Im Jahr 2012 wurde eine 1.250 m lange Sommerrodelbahn in Betrieb
genommen, die den Namen Bocksbergbob erhielt. Sie ist die
längste derartige Bahn Nordeuropas und bereitet durch ihre
Streckenführung in Höhen von 1 bis 6 m, die über zahlreiche
Jumps, Wellen und einen Kreisel führt, viel Spaß und einigen
Nervenkitzel. Zudem gibt es einen Spaßpark: ein 8er Trampolin
lädt zu kleinen Sprüngen ein, während die ganz Mutigen auch
einen Sprung aus 9 Meter Höhe auf ein riesiges Luftkissen wagen
können, das Bagjump genannt wird.
Ganz neu sind die Bocksbergcarts. Über eine 1,5 km lange
Familienabfahrt fährt man sitzend, auf dem coolen Dreirad nach
Hahnenklee zurück. Einen Helm erhält man gratis dazu. Wie
schnell Sie ins Tal fahren, entscheidet jeder selbst. Nach der
spaßigen, jedoch auch actiongeladenen, Abfahrt gibt man das
Bocksbergcart einfach an der Talstation vom Sessellift wieder
zurück.
2013 wurde auf dem Bocksberggipfel eine Waldschule eröffnet,
wohl das höchstgelegene Klassenzimmer im ganzen Harz. Urig, mit
viel Holz, eingerichtet und wie ein Plenarsaal wettergeschützt
überdacht, bietet es Platz für 50 Schüler. Schulen aus Nah und
Fern können diesen Ort für spannend gestalteten
Anschauungsunterricht über Flora und Fauna nutzen. Die
Waldschule beherbergt auch einen echten Hingucker für Filmfans:
Der Hexenkessel, als Platz für den Lehrer oder die Lehrerin, ist
eine Requisite aus dem zweiten Teil der Sieben-Zwerge-Filme
(„Der Wald ist nicht genug“) von Otto Waalkes.
Das neuestes Highlight ist ein riesiger Rutschenturm: Neben der
Bocksberghütte sorgt dieser 20 m hohe Rutschenturm für volle
Action. Aus drei unterschiedlich hohen Rutschen können Kinder ab
4 Jahre hinab sausen.
Und letztlich ist das Blocksberg-Gebiet auch ein
außergewöhnliches Wandergebiet, das wirklich für jeden Geschmack
entsprechende Routen bereithält.
Weitere Infos unter:
www.erlebnisbocksberg.de
>
Skigebiet Bocksberg Hahnenklee
> Bikepark in
Hahnenklee
>>> Gastgeber in Hahnenklee-Bockswiese
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Copyright der Fotos
HAHNENKLEE tourismus marketing gmbh
und der Texte
Bernd
Sternal 2016
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